Rezension: Never Doubt

Fakten

Never Doubt | Emma Scott | 28.07.2020 | 496 Seiten | Lyx Verlag | Paperback | 12,90€

Klappentext

Für das, was vor einem Jahr geschah, hat Willow keine Worte. Erst als sie die Rolle der Ophelia am städtischen Theater bekommt, sieht sie eine Chance, ihren Schmerz mit den Zeilen Shakespeares in die Welt zu schreien. Ihr Hamlet ist Isaac Pearce, der Bad Boy der Stadt. Instinktiv versteht Isaac ihren Hilferuf, und mit jeder Konfrontation der tragischen Liebenden auf der Bühne kommen Willow und Isaac sich näher. Doch um wieder wirklich zu leben, muss Willow ihre eigene Stimme finden …

Meine Meinung

Das Cover des Buches ist sehr schön und stimmt auf die Thematik Theater und Schauspielerei ein.

Die Hauptcharaktere des Buches sind Willow Holloway und Isaac Pearce. Willow ist durchzogen von Kummer und Schmerz, denn sie hat noch keinen Weg gefunden zu verarbeiten, was ihr passiert ist. Ich konnte sie von Beginn an unglaublich gut verstehen und mit ihr mitfühlen. Ich wollte sie am liebsten ihn den Arm nehmen und ihr zeigen, dass sie nicht allein ist. Im Verlauf des Buches merkt man immer wieder, dass Willow eine starke Frau ist und wieder zu sich findet. Isaac lernen wir als einen großartigen und einnehmenden Schauspieler sowie als toughen, unnahbaren jungen Mann kennen. Die Situation mit seinem Dad ist alles andere als einfach und man kann Isaac nur für seinen Umgang mit der Situation bewundern. Isaac ist ein wirklich toller junger Mann, den ich sehr gerne mochte. Besonders mit seinen Auftritten auf der Bühne hat er mich eingenommen und umgehauen. Aber auch die Nebencharaktere haben es mir wirklich angetan. Angie ist eine sehr offene, hilfsbereite und verständnisvolle Person, die Willow den Start in der neuen Umgebung erleichtert und zu einer tollen Freundin wird. Und ihre T-Shirts sind zudem einfach witzig und zeigen, dass sie einen tollen Humor hat. Auch ihre Mutter Bonnie und Martin, den Regisseur am Theater, mochte ich wirklich sehr gerne.

Der Schreibstil von Emma Scott ist wunderschön. Sie erzählt in Never Doubt eine wirklich ergreifende Geschichte voller Schmerz und Emotionen. Sehr originell fand ich auch, dass hier Schmerz durch Schauspiel verarbeitet und zum Ausdruck gebracht wird. Sowas ist mir in einem Roman bisher einfach noch nie begegnet. Durch die Sichtwechsel konnte man Willow und Isaac mit all ihrem Schmerz besonders gut kennenlernen und verstehen. Auch deren Handeln wurde dadurch gut nachvollziehbar und man konnte hervorragend mitfühlen. Die Geschichte um Willow und Isaac hat mich einfach komplett begeistert.

Fazit

„Never Doubt“ ist ein ergreifendes Buch voller Emotionen, das mich komplett überzeugen konnte.

Bewertung:

Bewertung: 5 von 5.

5 Kommentare zu „Rezension: Never Doubt

  1. Oh, genauso fand ich das auch! Schön, dass du mich nochmal an die Nebencharaktere erinnert hast, die fand ich auch toll geschrieben ❤ Ja, Isaac ist schon echt ein Schnuckel! Der lässt uns doch alle schmachten 😉
    Viele Grüße, Nora

    Gefällt 1 Person

  2. Liebe Anna,
    ich kann deine Rezension nur unterschreiben. Ich bin genau derselben Meinung. 🙂
    Habe dich in meiner Rezension verlinkt. Ist das für dich in Ordnung?
    Alles Liebe
    Dörte

    Liken

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