Rezension – Theoretisch perfekt

[Rezensionsexemplar]

Fakten

Theoretisch perfekt | Sophie Gonzales | 400 Seiten | cbj Verlag | eBook | 9,99 €

Klappentext

Jeder weiß: Wer Hilfe in Sachen Liebe benötigt, wendet sich an Spind 89. Was niemand weiß: Hinter den anonymen Ratschlägen steckt Darcy Phillips. Und so soll es, wenn es nach Darcy geht, auch bleiben. Doch dann wird Darcy ausgerechnet von Alexander Brougham – seines Zeichens Schwimm-Ass und heißester Typ der Schule – beim Leeren des Spinds erwischt. Darcy will unbedingt verhindern, dass ihre geheime Identität auffliegt. Denn wenn herauskommt, dass sie hinter dem Spind steckt, könnten einige Dinge ans Licht kommen, auf die sie nicht gerade stolz ist. Und die Chancen stehen mehr als gut, dass Darcys beste Freundin und heimlicher Schwarm Brooke nie wieder ein Wort mit ihr wechseln würde. Damit Brougham Darcys Geheimnis für sich behält, bleibt ihr also nichts anderes übrig, als seinen persönlichen Dating-Coach zu spielen. Das Ziel? Broughams Ex-Freundin zurückgewinnen. Was soll da schon schiefgehen?

Meine Meinung

Das Cover des Buches gefällt mir gut. Besonders mag ich, dass es zu den anderen Büchern der Autorin passt und somit ein Wiedererkennungswert gegeben ist.

Die Hauptcharaktere des Buches sind Darcy Phillips und Alexander Brougham. Beide Charaktere waren mir durchaus sympathisch, allerdings muss ich auch zugeben, dass mich deren Verhalten teilweise etwas genervt hat.

Die Idee der Geschichte ist sehr cool und auf unterhaltsame Weise umgesetzt worden. Dennoch muss ich zugeben, dass mich die Geschichte insgesamt nicht völlig mitreißen und fesseln konnte. Sehr gut gefallen hat mir, dass einige der Briefe und Mails an den Spind 89 sowie Darcys Antworten darauf im Buch abgedruckt wurden. Dadurch konnte man sich ein gutes Bild vom Spind 89, den Problemen der Schüler und den Ratschlägen, die diese erhalten machen. Besonders gut gefallen hat mir die Queerness der Geschichte, besonders die wichtigen Themen die durch den Queer & Questioning Club angesprochen wurden. Leider war für mich eine Gefühlsentwicklung zwischen den beiden Hauptcharakteren nicht wirklich spürbar und irgendwann war mir das ganze Highschool-Drama auch etwas zu viel.

Der Schreibstil der Autorin war locker leicht. Einzig die Kapitellänge habe ich teilweise als unangenehm empfunden.

Fazit

„Theoretisch perfekt“ konnte mich insgesamt leider nicht wirklich mitreißen, auch wenn die Idee unterhaltsam umgesetzt wurde. Das Highschool-Drama wurde mir irgendwann einfach zu viel und eine Gefühlsentwicklung war für mich nicht spürbar. Großer Pluspunkt ist aber die Queerness!

Bewertung:

Bewertung: 3 von 5.
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