Rezension: Und jetzt? Survival-Guide fürs Leben nach der Schule

Und jetzt Der Survival-Guide fuers Leben nach der Schule von Johanna Jadwiczek

[Rezensionsexemplar]

Fakten

Und jetzt? Survival-Guide fürs Leben nach der Schule | Johanna Jadwiczek | 240 Seiten | Heyne Verlag | Taschenbuch | 9,99 €

Klappentext

Endlich mit der Schule fertig – raus ins eigene Leben?! Vielen fällt jetzt auf, was sie alles nicht gelernt haben: Wie kriege ich raus, was ich beruflich machen will? Wie finde ich eine eigene Wohnung oder einen Praktikumsplatz? Was ist ein Dispo-Kredit? Woher bekomme ich eine Sozialversicherungsnummer und wofür brauche ich die? Keine Sorge! Dieser praktische Ratgeber liefert Antworten auf alle Fragen, die junge Erwachsene rund um ihre Zukunft haben. Ob Ausbildung, Führerschein, eigene Wohnung oder Versicherungen: Zahlreiche praktische Tipps in diesem schön gestalteten Handbuch helfen in allen Lebensbereichen – übersichtlich und leicht verständlich.

Meine Meinung

Das Cover des Buches ist recht schlicht gehalten. Durch die Hervorhebung der der Worte „Survivalguide“ und „nach der Schule“ weiß jeder Betrachter sofort worum es geht und ob er zur Zielgruppe des Buches gehört.

Das Buch ist in 13 Abschnitte unterteilt, die die unterschiedlichsten Themen behandeln, welche für das Leben nach der Schule relevant sind. Von Berufseinstieg, über Finanzierungsmöglichkeiten und die erste eigene Wohnung bis hin zu Versicherungen und Steuern ist alles abgedeckt. Das letzte Kapitel des Buches befasst sich mit allgemeinen Lebenstipps, u.a. hinsichtlich Zeitmanagement, Stressbewältigung. Das hat mir wirklich gut gefallen und das Kapitel hätte gerne länger sein dürfen.

Die Tipps im Buch sind sicher für viele Schulabgänger hilfreich und nützlich. Sehr gut finde ich, dass das Buch nicht mit Informationen überladen ist, sondern sich auf das wesentliche beschränkt. So kann man auch einfach nochmal schnell das wichtigste zu einem bestimmten Thema nachlesen. Sicher sind nicht alle Abschnitte für jeden Leser interessant. Manch einer legt z.B. nicht so viel Wert auf ein eigenes Auto. Dennoch denke ich, dass jeder Schulabgänger viel aus diesem Buch mitnehmen kann und sich dadurch etwas weniger verloren nach der Schule fühlt.

Der Schreibstil ist sehr locker und angenehm. Die Autorin begegnet dem Leser auf Augenhöhe, sodass sich der Leser auch verstanden fühlt und die Tipps annehmen kann.

Fazit

„Und jetzt? Survival-Guide fürs Leben nach der Schule“ ist ein übersichtlicher und nützlicher Helfer für das Leben nach der Schule, dass ich Schulabgängern wirklich empfehlen kann!

Bewertung:

Bewertung: 5 von 5.

Rezension: Der Bro-Code

[Rezensionsexemplar]

Fakten

Der Bro-Code | Elizabeth A. Seibert | 368 Seiten | Wattpad@Piper Verlag | eBook | 8,99 €

Klappentext

Was passiert, wenn du dich zwischen Liebe und Freundschaft entscheiden musst? Diese Frage musste sich Star-Fußballer Nick niemals stellen. Zusammen mit seinen Freunden hält er sich an den Bro-Code, sie brechen keine der Regeln. Bis Eliza, die Schwester seines Kumpels Carter, aus Australien zurückkommt. Eliza ist einfach umwerfend, und Nick ist völlig von den Socken. Zwischen den beiden sprühen die Funken … und bald scheint er keine der Regeln mehr einhalten zu können. Aber manche Regeln muss man einfach brechen!

Meine Meinung

Das Cover des Buches finde ich super cool. Es passt zur Geschichte und stimmt auf die Regeln des Bro-Codex ein.

Die Hauptcharaktere des Buches sind Nick Maguire und Eliza O’Conner. Außerdem spielen natürlich Nicks Bros Conner und Austin eine große Rolle im Buch. Die Charaktere waren mir alle recht sympathisch, insgesamt aber im ganzen Buch zu schwach charakterisiert.

Hinter dem Titel „Der Bro-Code“ versteckt sich eine süße und vor allem humorvolle Geschichte. Hin und wieder musste ich wirklich lachen. In der ersten Hälfte des Buches ist nach meinem Empfinden aber recht wenig passiert. Die zweite Hälfte war auf jeden Fall besser und mitreißender. Toll fand ich, dass zu Beginn jeden Kapitels Regeln aus dem Bro-Codex genannt wurden und sich am Ende des Buches ein überarbeiteter Bro-Codex findet, den die Jungs, aufgrund ihrer Erkenntnisse im Verlauf der Geschichte, erstellt haben. Allgemein ist das Ende der Geschichte wirklich gelungen. Hervorzuheben und zu loben ist auch die Thematisierung von toxischer Männlichkeit im letzten Drittel des Buches.

Der Schreibstil ist sehr einfach und locker. Das passt aber sehr gut zur Geschichte. Toll finde ich auch, dass das Buch ausschließlich aus der Sicht des männlichen Protagonisten erzählt wird. Das gibt es in dem Genre leider viel zu selten!

Fazit

„Der Bro-Code“ ist eine süße und sehr humorvolle Geschichte für Zwischendurch, die mich gut unterhalten hat. Perfekt zum Abschalten!

Bewertung:

Bewertung: 4 von 5.

Rezension: Was wir sehen, wenn wir lieben

[Rezensionsexemplar]

Fakten

Was wir sehen, wenn wir lieben | Kristina Moninger | 448 Seiten | Rowohlt Verlag | eBook | 9,99 €

Klappentext

Die Welt hat sich ohne dich weitergedreht – nur dein Herz kann sich erinnern.

Stell dir vor, du triffst deine große Liebe. Ein absolut magischer Moment. Ihr verabredet ein Date und verabschiedet euch mit Herzklopfen. Dann wachst du nach einem üblen Sturz auf – und fünf Jahre sollen vergangen sein. Du weißt nicht, was geschehen ist. Kennst dich nicht mehr aus in deinem Leben und fragst dich beim Blick in den Spiegel: Wer bist du, Teresa? Und dir wird klar, dass du in den letzten Jahren nicht nur dich selbst, sondern auch Henry verloren hast, den Mann mit den wunderschönen Augen. Dein Herz erinnert sich. Aber kann es eine zweite Chance geben, nach allem, was geschehen ist? Ein Roman zum Lachen und Weinen. Über Verlust und Versöhnung, über wahre Gefühle und den Mut, den es braucht, zu sich selbst zu finden.

Meine Meinung

Das Cover des Buches finde ich super, super schön.

Das Buch erzählt die Geschichte von Teresa und Henry. Die Charaktere sind sehr authentisch und liebenswert. Theresas Gedanken und Emotionen nach ihrem Gedächtnisverlust sind so gut greifbar und nachvollziehbar. Ich konnte mich beim Lesen wirklich gut in ihre Situation hineinversetzten. Henry ist ein wirklich toller Mann, der beim Lesen durchaus für Herzklopfen sorgt.

Zwischen den Buchseiten von „Was wir sehen wenn wir lieben“ steckt eine tiefgründige Geschichte zum Mitfühlen, die mich sehr berührt und von Anfang an mitgerissen hat. Teresas Gefühle – die Wut, die Verzweiflung, die Verwirrung – nach ihrer Amnesie sind so greifbar. Mit Theresa gehen wir einen sehr emotionalen Weg. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus muss sie nicht nur in ihre Leben zurückfinden, sondern auch zu sich selbst. Inmitten all der Erinnerungsfetzen und der Frage, wer sie vor ihrem Unfall war hinterfragt sie ihre Lebensweise. Teresas Selbstfindungsprozess ist in dem Buch so  gut dargestellt. Auch die Entwicklung der Gefühle zwischen Teresa und Henry habe ich sehr gerne verfolgt – die beiden passen so gut zusammen, haben mich zum Schmunzeln gebracht und mein Herz höher schlagen lassen. „Was wir sehen, wenn wir lieben“ steckt einfach voller Gänsehautmomente und geht unter die Haut.

Der Schreibstil von Kristina Moninger ist wunderschön und einnehmend. Sie findet so schöne und poetische Vergleiche, dass mir beim Lesen immer wieder das Herz aufgeht. Auch die Zeitsprünge zwischen der Gegenwart und der Zeit vor fünf Jahren passen so gut zur Geschichte und sorgen für ein tolles Leseerlebnis.

Fazit

„Was wir sehen, wenn wir lieben“ ist eine Geschichte voller Herzklopfen und Gänsehautmomente. Klare Leseempfehlung!

Bewertung:

Bewertung: 5 von 5.

Rezension: Long Distance Playlist

[Rezensionsexemplar]

Fakten

Long Distance Playlist | Tara Eglington | 480 Seiten | One Verlag | eBook | 4,99 €

Klappentext

Isoldes Herz ist gebrochen: Eben noch war sie mit dem coolsten Jungen aus ihrer Ballettgruppe zusammen. Doch dann erwischt sie ihren Freund beim Fremdknutschen – und vermasselt prompt das für sie so wichtige Vortanzen. Voller Liebeskummer zieht sie sich zurück – bis sie eine Mail von Taylor erhält, ihrem ehemals besten Freund. Sie haben sich aus den Augen verloren, als er vor Jahren weggezogen ist. Isolde ist sich unsicher: Will sie den Kontakt überhaupt wieder? Doch dann nähern sich die beiden durch endlose Chats und Musikplaylisten erneut an …

Meine Meinung

Das Cover ist zwar farblich nicht ganz meins, wurde aber wirklich sehr passend zur Geschichte gestaltet.

„Long Distance Playlist“ erzählt die Geschichte von Isolde Byrne und Taylor Hellemann. Isolde ist eine hartnäckige und ehrgeizige Balletttänzerin. Mit ihr bin ich beim Lesen leider nicht ganz warm geworden. Ihr Gefühle nach der Trennung sind gut nachvollziehbar, ihr Verhalten allerdings in meinen Augen teilweise etwas übertrieben bzw. kindisch. Taylor ist ein aufrichtiger und ehrlicher Junge. Er ist ein Charaktere, der mir sofort sympathisch war und mich irgendwie berührt hat. Durch ihn konnte ich etwas über das Leben mit amputiertem Bein bzw. Prothese lernen und besser verstehen wie sich der Alltag damit gestaltet.

Es handelt sich bei „Long Distance Playlist“ um eine vielseitige Young Adult-Geschichte über Träume, Freundschaft, Herzschmerz und Schicksalsschläge. Die Beziehung von Taylor und Isolde ist von Ehrlichkeit geprägt. Sie sind ein sicherer Hafen füreinander und können über alles reden, sobald sie sich bereit dazu fühlen. Man spürt einfach, dass sie einander gut tun. Leider ist das Herzklopfen aber erst so richtig spürbar, als Taylor und Isolde sich endlich wieder im realen Leben gegenüber stehen. An ein paar Stellen habe ich zugegebenermaßen ein wenig den Zusammenhang aus den Augen verloren, man hätte die Vergangenheitsszenen besser kenntlich machen müssen, zum Beispiel durch kursive Schrift.

Der Schreibstil von Tara Eglington ist locker-leicht und angenehm. Durch die kurzen Kapitel und die immer wieder auftretenden Chatnachrichten, Playlist und E-Mails ließ sich das Buch super gut lesen.

Fazit

„Long Distance Playlist“ ist ein vielseitiger Young Adult-Roman für entspannte Lesestunden. Leseempfehlung!

Bewertung:

Bewertung: 4 von 5.

Neuerscheinungen Mai 2021

Endless Skies – Gabriella Santos De Lima

Ein ganzes Meer zwischen sich und ihre Vergangenheit bringen – nichts wünscht sich die frisch getrennte Delilah sehnlicher. Und dann sitzt sie im Flieger von Boston zurück nach London ausgerechnet neben dem charmanten Jonah Lowell, der sie trotz allem mit seiner viel zu tiefen Stimme fasziniert. Delilah spürt sofort eine gewisse Anziehung, doch sie hat sich geschworen, erst einmal die Finger von Männern zu lassen. Bis sie Wochen später Jonahs Stimme im Radio wiedererkennt, die ihr noch immer unter die Haut geht. So sehr, dass sie bereut, sich nicht bei ihm gemeldet zu haben …

Everything We Had – Jennifer Bright

Offen, optimistisch, lebensfroh – das ist Kate. Bis ein zutiefst traumatisches Erlebnis sie aus der Bahn wirft. Sie bricht das College in London ab und zieht sich zurück. Nur eines hält sie aufrecht: ihr Traum vom eigenen Café. Als sie die Chance bekommt, einen kleinen Laden in London zu mieten, setzt sie alles auf eine Karte. Doch sie hat die Rechnung ohne Aidan gemacht. Der Neffe der Inhaberin möchte das Geschäft in einen Buchladen verwandeln. Um ihren Traum zu verwirklichen, muss Kate mit Aidan zusammenarbeiten. Dabei kommen sie einander gefährlich nahe. Doch Kate kann es sich nicht leisten, dass jemand einen Blick hinter ihre Fassade wirft und entdeckt, dass ihre Seele in Scherben liegt …

Growing Love – Fam Schaper

Das Leben der zwanzigjährgen Lotta liegt in Scherben. Seit ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall ums Leben kamen, gibt es nur noch sie und ihre kleine Schwester Rosa, für die Lotta die alleinige Verantwortung trägt. Schon bald droht ihr alles über den Kopf zu wachsen. Verzweifelt flieht sie eines Abends in ihren verwilderten Schrebergarten und stolpert dabei über den gut aussehenden Jasper. Dieser hat sich dort unerlaubterweise eingerichtet und ist wenig begeistert davon, aufgeflogen zu sein. Als er jedoch von Lottas Lage erfährt, schließen sie einen Deal: Jasper hilft ihr mit der zunehmend schwierigen Rosa und darf dafür weiterhin im alten Gartenhäuschen schlafen. Womit Lotta allerdings nicht rechnet, sind die überwältigenden Gefühle, die ihr neuer Verbündeter plötzlich in ihr auslöst …

Kissing in the Rain – Kelly Moran

Camryn Kovic hat eine große, verrückte und laute Familie. Und als Camryns Freund eine Woche vor der Hochzeit ihrer Schwester Schluss macht, weiß sie genau, dass das die verdammte Feier ruinieren wird. «Camryn, warum bist du noch nicht verheiratet? Camryn, warum kannst du keinen Mann halten? Camryn, warum ziehst du dich nicht etwas hübscher an? Camryn, der Trauzeuge ist noch Single!» Dass ihre Schwester vorschlägt, sie solle mit einem Fake-Freund zur Hochzeit kommen, ist trotzdem irre. Irre, aber nachvollziehbar. Und deshalb lässt Camryn sich darauf ein. Was soll schon schiefgehen? Abgesehen davon, dass ihr niemand glaubt, dass sie mit Troy, einem Freund aus Kinderzeiten, zusammen ist. Dass Troy sie deswegen vor der versammelten Familie küsst. Und dass dieser dämliche Kuss etwas mit ihr anstellt, das ganz und gar nicht geplant war …

Be my Tomorrow – Emma Scott

Vor zehn Jahren wurde Zeldas Leben zerstört. Ihren Schmerz verarbeitet sie in ihrer Graphic Novel – aber kein Verlag will ihre Geschichte veröffentlichen. Doch dann trifft sie in New York auf Beckett – auch er trägt eine Last, die ihn nicht loslässt. Da sie sich keine eigene Wohnung in New York leisten kann und Beckett mit der Miete im Verzug ist, überredet sie ihn, sie als Mitbewohnerin aufzunehmen. Aus ihrer Zweckgemeinschaft wird schon bald viel mehr, und Zelda und Beckett beginnen ihr Herz füreinander zu öffnen – bis zu dem Moment, an dem sie gezwungen werden, sich zu entscheiden, ob sie an ihrem Schmerz festhalten oder dem Glück eine Chance geben wollen.

Hot Kisses, Cold Feet – Teagan Hunter

Neue Stadt, neuer Job und endlich die Chance, ihr behütetes Leben hinter sich zulassen. Montana Andrews trifft bei ihrem ersten Besuch in einer Bar auf Bad Boy Robbie: muskulös, tätowiert und nur auf der Suche nach Spaß. Montana lässt Robbie unbefriedigt mit ihrer Handynummer zurück, als ihr klar wird, was sie gerade getan hat. Robbie kann die schüchterne Südstaatenschönheit nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Sie ist das nette Mädchen von Nebenan und deshalb würde sie niemals in einer Kellerbar mit einem Fremden flirten, ihn wild küssen und dann ihre Handynummer rausgeben. Sowas macht man nicht, oder?