Rezension: Morgen und die Ewigkeit danach

Fakten

Morgen und die Ewigkeit danach | Manuela Inusa | 320 Seiten | cbt Verlag | Paperback | 13,00

Klappentext

Als Nathalie in der Psychiatrie Lucas kennenlernt, ist da sofort etwas Besonderes zwischen ihnen. Beide spüren es und doch können beide es nicht zulassen. Nathalie nicht, weil sie nach dem Unfalltod ihres kleinen Bruders unter der Last der Schuldgefühle verstummt ist. Lucas nicht, weil er den Glauben daran verloren hat, dass ihn irgendwer auf dieser Welt noch brauchen könnte. Erst als die beiden beginnen, einander, dem Leben und der Liebe wieder zu vertrauen, zeigt sich für sie Hoffnung auf Heilung und einen Neuanfang.

Meine Meinung

Das Cover des Buches gefällt mir richtig gut, es passt super zum Genre.

Die Protagonisten des Buches sind Nathalie Amelia Jefferson und Lucas Small. Nathalie leidet unter einer posttraumatischen Belastungsstörung und spricht nicht mehr seit dem Tod ihres kleinen Bruders Henry. Sie ist ein Leseratte und hat einen tollen Musikgeschmack, sodass ich mich mit ihr identifizieren konnte. Auch Lucas ist ein wirklich toller Charakter. Beide Protagonisten sind sehr authentisch!

Die Geschichte ist intensiv, tiefgründig und sehr emotional. Das Thema ist kein leichtes, die Umsetzung aber mehr als gelungen. Mich hat das Geschehen sehr gefesselt und berührt. „Morgen und die Ewigkeit danach“ ist einfach ein ganz besonderes Jugendbuch und für mich ein absolutes Jahreshighlight! Die Gedanken und Gefühle der Protagonisten sind so greifbar. Dafür sorgen unter anderem die Tagebucheinträge von Nathalie. Trotz der Ernsthaftigkeit und Traurigkeit steckt das Buch aber auch voller Hoffnung. Am Ende war ich noch gar nicht bereit Nathalie und Lucas gehen zu lassen. Sie sind mir auch nach dem Lesen nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Dieses Buch ist so grandios, dass ich kaum glauben kann, dass es sich um das erste Jugendbuch der Autorin handelt.

Der Schreibstil von Manuela Inusa hat mir unfassbar gut gefallen. Sie schreibt sehr feinfühlig und gefühlvoll und trifft damit Mitten ins Herz. Vieles war so schön formuliert, dass ich es einfach markieren musste.

Fazit

„Morgen und die Ewigkeit danach ist“ ist ein authentisches, berührendes und intensives Buch, dass trotz der Traurigkeit auch voller Hoffnung steckt. Die Geschichte von Nathalie und Lucas trifft einfach Mitten ins Herz. Ein Jahreshighlight!

Bewertung:

Bewertung: 1 von 5.

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