Rezension: All Saints High – Die Prinzessin

Fakten

All Saints High – Die Prinzessin | L. J. Shen | 27.03.2020 | 448 Seiten | LYX Verlag | Paperback | 12,90€ | Band 1 der All Saints High-Reihe

Klappentext

Daria Followhill ist reich, wunderschön und das beliebteste Mädchen der All Saints High. Sie müsste sich wie eine Prinzessin fühlen. Doch ihr Leben ist alles andere als perfekt. Seit sie vor vier Jahren aus Eifersucht die Zukunft der gleichaltrigen Silvia Scully zerstört hat, plagen sie schlimme Schuldgefühle. Als sie nun erfährt, dass Silvias Zwillingsbruder Penn nach dem Tod seiner Mutter kein Zuhause mehr hat, sorgt sie kurzerhand dafür, dass ihre Eltern Penn bei sich aufnehmen. Und obwohl er keinen Zweifel daran lässt, dass er Daria hasst, ist sie machtlos gegen das heftige Kribbeln zwischen ihnen. Dabei weiß sie, dass seine Liebe sie zerstören könnte …

Meine Meinung

Das Cover des Buches gefällt mir gut, auch wenn es nicht wirklich etwas besonderes ist. Angetan hat es mir aber die raue Haptik des Buches.

Die Hauptcharaktere des Buches sind Daria Followhill und Penn Scully. Daria ist geprägt von der mangelnden Aufmerksamkeit von Seiten ihrer Mutter. Sie ist von Neid durchzogen und hat in diesem Buch wirklich schreckliche Dinge getan. Wäre da nicht diese verletzliche Seite würde ich sich schlichtweg als Miststück bezeichnen. Auch der verschlossene Penn ist nicht gerade ein Engel und verhält sich häufig nicht korrekt. Wir lernen ihn in der Geschichte aber auch als furchtlosen Beschützer kennen. Ich muss zugeben, dass mir beide Protagonisten nicht wirklich sympathisch waren, vor allem da sie teilweise so falsch handeln und schlimme Dinge tun.

Der Schreibstil von L. J. Shen hat mir gut gefallen, auch wenn ich die Kapitellänge teilweise als unangenehm empfunden habe. Ich muss zugeben, dass ich mir von dem Auftakt der All Saints High – Reihe mehr erhofft hätte, nachdem mich die Sinners of Saint – Reihe so sehr begeistert hat. Die Geschichte ist sehr düster, leidenschaftlich und spannend. Aber es gibt auch einige Stellen die ich einfach als unheimlich oder merkwürdig empfunden habe. Durch die Sichtwechsel hat die Geschichte aber eine besondere Dynamik und man kann beide Charaktere mit all ihren Facetten kennenlernen, auch wenn einiges davon grausam ist. Gegen Ende hat mir das Buch zunehmende besser gefallen, vor allem da die Entwicklung der Charaktere hervorragend ausgearbeitet und sehr deutlich sichtbar war.

Fazit

„All Saints High – Die Prinzessin“ ist eine düsterer, leidenschaftlicher und spannender Reihenauftakt, von dem ich mir aber nach der großartigen Sinners of Saint – Reihe mehr erhofft habe. Ich bin dennoch gespannt auf die weiteren zwei Bände.

Bewertung:

Bewertung: 3 von 5.

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