Rezension: Influence – Fehler im System

Das Internet zu verändern bringt überhaupt nichts, wenn wir uns selbst nicht verändern.

– Influence-Fehler im System

[Rezensionsexemplar]

Fakten

Influence – Fehler im System| Christian Linker | 21.02.2020 | Bold Verlag | 304 Seiten | Paperback | 14,90€

Klappentext

Stell dir vor, die digitale Welt ist von heute an offline …

Eigentlich sollte heute Amirs großer Tag sein. Mit der Übergabe von geheimem Material an den Netzaktivisten Habakuk war ihm der größte Skandal in der Geschichte des Internets sicher. Doch kurz vor dem Treffen bricht weltweit das Netz zusammen. Wer dahinter steckt, ist unbekannt.
Was wusste Whistleblower Manfred, der Amir das Material für den Leak mit der Bemerkung gab, dass ein Ereignis größten Ausmaßes bevorstehe?
Inmitten des ausbrechenden Chaos sucht Amir nach dem mysteriösen Habakuk. Als er diesen findet, rast aus dem Nichts ein Auto auf die beiden zu und verfehlt sie nur knapp. Auf wen hatte es der Täter abgesehen? Auf Amir oder Habakuk? Und gibt es eine Verbindung zum digitalen Blackout?

Meine Meinung

Das Cover des Buches finde ich sehr gelungen. Ich finde es sehr raffiniert und äußerst passend zur Geschichte gestaltet. Auch der Farbverlauf ist ein echter Hingucker.

Der Protagonist des Buches ist Amir Karim. Amir fand ich recht sympathisch und habe ihn gerne durch die Geschichte begleitet. Seine Handlungen fand ich immer nachvollziehbar.

Das Buch zeigt wie abhängig wir heutzutage vom Internet sind. Keiner ist wirklich auf ein Tag eingestellt, an dem das Internet nicht mehr da ist. Es beherrscht sowohl das öffentliche Leben, als auch unser Privatleben und ist daraus nicht mehr hinwegzudenke. Zudem zeigt dieses Buch wie wichtig Datenschutz und der die Vorbereitung von Cyberattacken ist. Damit ist das Buch wirklich hochaktuell und gibt Aussicht auf eine mögliche Zukunft, wenn wir uns nicht schützen.

Der Einstieg in das Buch ist mir leider sehr schwergefallen. Irgendwie war ich nicht direkt gepackt und habe das Ganze als langweilig empfunden, obwohl Panik ausbricht. Zudem hatte zu Beginn Schwierigkeiten mit dem Schreibstil des Autors. Dies hat sich jedoch im Laufe des Buches gelegt. Es gab dann auch Stellen, die wirklich spannend waren, sodass ich richtig gezittert habe. Dennoch hätte ich mir für einen Thriller eine stetigere Spannung gewünscht. Zudem denke ich, dass die Idee nicht ideal ausgeschöpft wurde.

Fazit

„Influence – Fehler im System“ ist ein guter Near-Futur-Thriller, der mich aber leider nicht vollständig überzeugen konnte und von dem ich eine stetigere Spannung erwartet hätte.

Bewertung:

Bewertung: 3 von 5.

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