Rezension: Cherry & Cheers

Jede meiner Beziehungen war im Grunde nur eine Freundschaft mit emotionaler und körperlicher Nähe. Ich bereue keine, aber es war nicht die große Liebe.

– Cherry & Cheers

[Rezensionsexemplar]

Fakten

Cherry & Cheers | Sue Sanders | 209 Seiten | ePub | 3,99€

Inhalt

Cherokee’s Vater hält es für eine Schnapsidee, doch sie lässt sich nicht weiter bevormunden und erfüllt sich endlich ihren großen Traum von einem eigenen Craft Beer – Laden. Zeitgleich verliebt sie sich in den Chef ihrer besten Freundin – Noel. Jedoch sind sie sich scheinbar nicht das erste Mal begegnet. Cher wird von dem Gefühl verfolgt ihn irgendwoher zu kennen. Diese Erinnerung steht den beiden im Weg und endet für Cher im Gefühlschaos. Den schließlich ist da auch noch Quentin, der ihr schon ewig den Hof macht…

Meine Meinung

Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Es wirkt freundlich und stimmt auf den Schauplatz der Geschichte ein.

Mit den Charakteren des Buches hatte ich so ein paar Schwierigkeiten. Die Protagonisten des Buches ist Cherokee (genannt „Cher“ oder „Cherry“) von Eichmann. Ich bewundere sie für den Schritt, den sie gegangen ist und wie viel Mut sie dafür aufgebracht hat. Jedoch hat sich mich gegen Ende des Buches teilweise irgendwie genervt. Ihre „beste Freundin“ Emma hat mich das ganze Buch einfach nur genervt und wütend gemacht. Wie kann man nur so eine schlechte Freundin sein? Dafür hat Cher einen umso tolleren bestem Freund. Timo ist einfach ein herzensguter Mensch, der Cher sehr gut einschätzen kann und sehr ehrlich zu ihr ist. Noel Marten konnte ich nicht so richtig einschätzen – mal mochte ich ihn, mal fand ich ihn total komisch und sein Verhalten fragwürdig. Dennoch war die Anziehung zwischen ihm und Cher von Anfang an deutlich spürbar und ich mochte sie als „Paar“ sehr gerne. Quentin Haberland hingegen mochte ich auch nicht so richtig. Er hat Cher einfach übertrieben den Hof gemacht und ich war mir nicht sicher ob er dies nun zu seinem Vorteil macht oder doch nicht.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist locker-leicht und lässt sich flüssig lesen. Besonders gefallen haben mir die passenden Zitate am Anfang jeden Kapitels. Auch das Setting war einfach sehr passend und die Sache mit dem Craft Beer-Laden einfach mal etwas Neues und ganz anderes. Insgesamt fand ich, dass das hier keine typische und klischeehafte Liebesgeschichte war. Vieles war sehr einzigartig, was mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist auf jeden Fall unterhaltsam und angenehm zu lesen, wenn man gerade nicht den Kopf für eine sehr tiefgründige und emotionale Liebesgeschichte hat.

Fazit

„Cherry & Cheers“ ist eine unterhaltsame und ganz andere Liebesgeschichte, die ich gerne gelesen habe. Nur die Charaktere waren haben mich gespalten zurückgelassen. Dennoch eine lesenswerte Geschichte!

Bewertung:

Bewertung: 4 von 5.

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