Rezension: Sieh mich an

Ist es möglich, einfach neu anzufangen, ungehindert von den Narben der Vergangenheit seinen Weg zu machen?

– Ava in „Sieh mich an“

[Rezensionsexemplar]

Fakten

Sieh mich an | Erin Stewart | 14.10.2019 | Heyne fliegt | 416 Seiten | Gebundene Ausgabe | 16,00€

Inhalt

Die 16-jährige Ava hat bei einem schrecklichen Feuer alles verloren, was ihr wichtig ist: ihre Eltern, ihre Cousine und beste Freundin Sara, ihr Zuhause. Weiterhin musste sie zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen. Ihr Körper, und vorallem ihr Gesicht, sind nun von tiefen Narben gekennzeichnet. Ava soll sich in den Alltag zurückkämpfen und auch wieder zu Schule gehen, obwohl dies ihr größter Alptraum ist. Schließlich kann sie sich mit Saras Eltern, die Ava nach dem Brand aufgenommen haben, auf eine Probezeit von zwei Wochen einigen. Ava plant diese zwei Wochen so schnell und unbemerkt wie möglich hinter sich zu bringen und anschließend nie wieder einen Fuß vor die Tür zu setzten. Doch dann findet Ava dort, wo sie es am wenigsten erwartet hätte, Seelenverwandte…

Meine Meinung

Das Cover des Buches finde ich sehr gelungen. Es ist hervorragend an die Geschichte angelehnt und fällt durch den Farbkontrast definitiv auf.

Die Protagonistin Ava hat bei mir ein tiefes Mitgefühl hervorgerufen. Sie hat etwas Schreckliches erlebt und muss sich nun ohne ihr geliebten Eltern und ihre beste Freundin wieder im Alltag zurechtfinden. Ihre Narben sorgen dafür, dass sie angestarrt und verspottet wird. Ava hat es alles andere als leicht. Ich habe deshalb gern verfolgt wie sie sich im Laufe des Buches verändert und ins Leben zurückgefunden hat.

Die weiteren Charaktere waren ebenfalls sehr gut ausgearbeitet. Besonders Piper und Asad haben im Buch eine besonders wichtige Rolle für Ava gespielt.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Erin Stewart schreibt recht einfach, fesselt einen aber trotzdem sehr. Die Geschichte steckt voller Emotionen und Schmerz, weshalb mir viele Stellen eine Gänsehaut beschert haben. Es wurden Themen wie Trauer und Neuanfang verarbeitet. Zudem spielen die Themen Mut und Freundschaft eine große Rolle.

Fazit

„Sieh mich an“ ist ein gelungener Debütroman voller Emotionen, der aufgrund seiner ergreifenden Geschichte und der Verarbeitung eines wichtigen Themas absolut empfehlenswert ist.

Bewertung:

Bewertung: 5 von 5.

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