Rezension: OMG, diese Aisling!

Ordnung ist das halbe Leben, ist mein Motto. Wenn dein Zimmer und dein Schreibtisch aufgeräumt sind, bist du auch innerlich aufgeräumt.

– Aisling in „OMG, diese Aisling“

[Rezensionsexemplar]

Fakten

OMG, diese Aisling! | Sarah Breen, Emer McLysaght | 23.08.2019 | bold Verlag | 336 Seiten | Paperback | 14,90€

Inhalt

Die 28-jährige Aisling wohnt noch immer bei ihren Eltern in ihrer Heimat Ballygobbard. Ihr größter Traum ist es endlich zu heiraten. Doch als John ihr nach 7 Jahren Beziehung immer noch keinen Antrag macht, beschließt sie die Sache zu beenden. Als sie dann auch noch in eine wilde WG nach Dublin zieht, verändert sich ihr Leben komplett…

Meine Meinung

Das Cover gefällt mir richtig gut. Es ist total originell, sticht ins Auge und passt hervorragend zur Geschichte.

Die Protagonistin Aisling mochte ich recht gerne, besonders weil sie kein typischer Buchcharakter ist. Zudem steckt in jedem von uns ein bisschen Aisling. Dennoch hat mich Aisling manchmal wirklich genervt. Sie hat teilweise so naiv und widersprüchlich gehandelt.

Das Buch selbst war ein einziges Auf und Ab. Viele Passagen haben sich nur mit Belanglosigkeiten bzw. Klatsch und Tratsch beschäftigt. Zudem haben Feiern gehen und Alkohol für meinen Geschmack eine viel zu große Rolle gespielt. Es gab gefühlt kaum ein Kapitel, dass ohne diese Dinge ausgekommen ist. Es gab aber zum Glück auch ein paar unterhaltsame und emotionale Abschnitte. Vor allem der letzte Abschnitt des Buches konnte nochmal etwas retten. Die Szenen waren emotional und ich konnte gut mitfühlen. Schade, dass das Buch insgesamt so durchwachsen war.

Der Schreibstil der Autorinnen hat mir gut gefallen. Man hat auch nicht gemerkt, dass zwei Menschen dieses Buch geschrieben haben. Der Schreibstil war einfach stimmig. Positiv fand ich auch, dass die beiden auf erfrischende Art und Weise mit Klischees gespielt haben. Leider war die Übersetzung an einigen Stellen holprig und nicht sonderlich gelungen.

Fazit

„OMG, diese Aisling“ ist ein Buch, dass mich leider nur teilweise überzeugen konnte. Man hat sich zu oft an Belanglosigkeiten aufgehalten. Das Ende jedoch ist wirklich gut gelungen.

Bewertung:

Bewertung: 3 von 5.

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