Rezension: Es muss ja nicht perfekt sein

[Rezensionsexemplar]

Fakten:

Titel: Es muss ja nicht perfekt sein

Autor: Krystal Sutherland

Erscheinungsdatum: 22.04.2019

Verlag: cbj

Einband: Paperback

Seitenzahl: 400

Inhalt:

Esther Solars Familie ist seltsam. Ihre Mutter hat Angst vor Pech, ihr Bruder Angst vor der Dunkelheit und ihr Vater hat seit einer Ewigkeit nicht mehr den Keller verlassen. Ester selbst weiß jedoch nicht, was ihre größte Angst ist. Sicherheitshalber notiert sie deshalb alles, was infrage käme. Diese Liste gerät jedoch ausgerechnet in die Hände ihres Schwarms aus der Grundschule. Jonah Smallwood lacht sie jedoch nicht aus, sondern hilft Esther sich ihren Ängsten zu stellen. Und während sie die Liste gemeinsam abarbeiten kommen sich beide immer näher…

Meine Meinung:

Das Cover des Buches gefällt mir optisch sehr gut. Jedoch verspricht das Buch eine leichte und sommerliche Geschichte, die das Buch aber nicht ist.

Mit den Charakteren der Geschichte bin ich leider nicht wirklich warm geworden. Sie waren weder richtig sympathisch, noch konnte ich mich mit ihnen identifizieren. Esthers gesamte Familie ist halt sehr seltsam und speziell. Ich bewundere Esther jedoch dafür, wie sie sich mit der Hilfe von Jonah ihren Ängsten stellt. Das ist sehr mutig. Vor Jonah habe ich ebenfalls großen Respekt. Seine Familiensituation ist nicht leicht, aber er geht so gut wie möglich mit der Situation um.

Das Buch behandelt sehr ernste Themen wie psychische Erkrankungen, Angstzustände, Panikattacken und den Tod. Über diese Themen muss definitiv mehr gesprochen und geschrieben werden, auch wenn dies nicht leicht ist. Leider hat die Autorin für die Verarbeitung dieser Themen eine großartige Idee gehabt, sie jedoch nicht gut genug umgesetzt.

Der Schreibstil von Krystal Sutherland hat mir ja bereits in „Unsere verlorenen Herzen“ sehr gut gefallen. Negativ fand ich in diesem Buch jedoch, dass die Geschichte in der Er/Sie-Form. Ich denke die Ich-Form hätte das gesamte Buch emotionaler gemacht und man hätte vieles besser nachvollziehen können.

Fazit:

„Es muss ja nicht perfekt sein“ hat mich nach „Unsere verlorenen Herzen“ leider enttäuscht. Eine großartige Idee zur Verarbeitung ernster Themen wurde nicht gut genug umgesetzt. Schade!

Bewertung: 2/5 Sterne

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